Das Thema Ernährung ist ein riesiges und auch schrecklich wichtiges Thema. Man kann tausende von verschiedenen Ernährungsprogrammen finden, die uns alle das perfekte Ergebnis versprechen. Genauso finden wir auch Millionen von Menschen, die alle unterschiedliche Bedürfnisse und Vorstellungen für ihre Ernährung haben. Wie muss ich meine Ernährung umstellen, um abzunehmen? Was muss ich essen, um Muskeln aufzubauen? Worauf muss ich bei meiner Ernährung achten, um gesund zu sein? Wie kann ich essen was ich will und trotzdem mein Ziel erreichen?

Wir suchen alle den heiligen Gral der Ernährung

Der Weg zu einer gesunden ErnährungUnsere Ernährung ist für uns alle ein sehr emotionales Thema. Eigentlich wissen wir doch schon, welche Ernährung für uns die Beste und Gesündeste ist. Wir wissen eigentlich schon was wir essen müssen, um Muskeln aufzubauen. Uns ist schon bewusst worauf wir verzichten müssen, um unser Fett loszuwerden. Das Problem liegt also woanders. Wir suchen alle den heiligen Gral der Ernährung, eine Ernährung die unserer Gefühlslage entspricht und nicht widerspricht. Wir lassen uns so oft von unseren Emotionen leiten und wollen den Weg des geringsten Widerstandes. So werden wir von den äußeren Einflüssen unserer Umwelt und Werbung hin und her gerissen. Überall wird uns Energie, Spaß und Glück verkauft und das sofort.

Ohne festes Ziel werden wir viel bewegt, doch selbst bewegen wir dabei nicht viel. Ein sehr wichtiger Punkt ist also, uns so wenig wie möglich mitreisen zu lassen und uns selbst auf Kurs zu halten. Denn Andere, die Erfolge im Sport und mit ihrer Ernährung haben sind nicht einfach besser veranlagt, sondern sie folgen ihrer Weisheit, nicht ihren Gefühlen.

Wir lernen mit unseren Emotionen richtig umzugehen

Es gibt keinen heiligen Gral, der sich unseren Stimmungsschwankungen anpasst und auch noch funktioniert. Egal wie ihr euch fühlt es zählt nur die Kalorienbilanz. Es ist wichtig, dass wir ein Ventil für unsere Emotionen haben, denn wenn sich die Emotionen erst anstauen suchen sie sich den Weg des geringsten Widerstandes. Unsere Emotionen führen uns dann direkt ins Verderben, wie Sucht, Krankheit, Schwäche und Fettleibigkeit. Wenn es nach unseren Emotionen geht, machen wir nur das was wir wollen, aber nicht das was gut für uns ist. Es ist also wichtig, dass wir lernen unser Wollen zu beherrschen. Unsere Fehltritte sind nichts anderes als Kompensationen, also klägliche Ersatzhandlungen. Aber Ersatz wofür?

Unser Stress führt zu schlechter Ernährung

Es ist kein Geheimnis, dass in unserer momentanen Entwicklung als Gesellschaft der Stress immer größer wird. Alles muss schneller und besser werden. Schon bei den Schülern fängt es an mit den Prüfungen und Tests, wir wollen immer mehr Informationen und Nachrichten. Diese  verursachen aber immer noch mehr Stress, Panik und Angst. Wir arbeiten immer mehr und unser Körper kann diesen ganzen Stress nicht einfach behalten, sondern er muss genauso wie unsere Ernährung wieder ausgeschieden werden.

Unser Körper wird belastetUnd wenn wir das nicht selbst machen sucht sich der Stress, also unsere Emotionen, seinen eigenen Weg. Unser Körper sucht dann einen Ersatz, eine Kompensation um diesen Stress loszuwerden, aber wie werden wir den Stress denn natürlich los? Denn unsere Stresshormone besitzen kein eigenes Regulierungssystem, sondern mit jedem neuen Stressmoment schüttet der Körper mehr davon aus. Die Stresshormone setzen unseren Körper in Alarmbereitschaft, unsere Blutgefäße erweitern sich, der Kreislauf wird angekurbelt, der gespeicherte Zucker wird freigesetzt für schnell verfügbare Energie und dann … wartet der Körper: auf Kampf oder Flucht.

Jedoch findet keins von beidem in unserer modernen Welt statt. Es bringt mir nichts während der Prüfung einfach wegzurennen oder auf mein Prüfungsblatt einzudreschen. Wir gewinnen nicht mehr, wenn wir körperlich am besten kämpfen oder flüchten können. Sondern genau umgekehrt, es gewinnen diejenigen, die Stresssituationen am besten aussitzen und dabei “cool” bleiben können. Weil uns dieser direkte Weg fehlt, unsere Energie rauszulassen und der Körper vergeblich darauf wartet gefordert zu werden, staut sich der Stress an und entlädt sich dann oft destruktiv.

Der Weg zu einer gesunden Ernährung führt über einen gesunden Stressabbau

Nun ist es die Kunst das besser zu machen und das konstruktive Potential von unserem emotionalen Druck zu entfesseln und zu unserem Vorteil zu nutzen. Wie schaffen wir das? Indem wir die angestaute Energie für unser Training benutzen und die angestauten Emotionen hier wieder rauslassen. Unser Körper wartet wegen dem ganzen Stress die ganze Zeit darauf gefordert zu werden, doch das passiert nie und so sucht der Körper sich andere Wege, um das zu kompensieren. Aber diese Wege werden emotional entschlossen und nicht weise. Da unser Körper also auf die körperliche Forderung wartet ist das beste und konstruktivste Ablassventil tägliches körperliches Training. Eventuelle Ernährungsprobleme liegen oft schon hier begraben.

Es gibt also nicht den heiligen Gral für unsere Ernährung, der unserer Gefühlslage entspricht. Sondern wir müssen lernen mit unseren Emotionen richtig umzugehen, um unsere Ernährung und uns selbst kontrollieren zu können. Eine schlechte Ernährung kann also die Kompensation unseres Körpers auf unverdaute Emotionen und Stress sein. So werden wir anfällig den ständigen Versuchungen und der Werbung, die uns schnelles Glück verspricht, nachzugeben. Das ist jedoch alles nur Kompensation, was unser Körper eigentlich will, ist gefordert zu werden.

Sucht euch Möglichkeiten euren Körper regelmäßig zu fordern, vielleicht mit einer Fitnessapp, wie “Seven – die 7 Minuten Trainings Challenge” oder “Freeletics“, vielleicht ist ein Verein etwas für euch, hier könnt ihr auch noch Gemeinschaft haben. Oder ist es das klassische Fitnessstudio, es gibt unzählige Möglichkeiten. Das Wichtigste ist, nicht nur darüber nachzudenken, sondern endlich was zu tun. Alles ist eine Sache der Gewöhnung und jede Veränderung konfrontiert uns mit dem Ungemach des Neuen und Unbekannten – selbst wenn diese positiver Natur ist und das bisher gewohnte negativ.

Die Ernährung

Gebt allem eine Chance und beobachtet, was funktioniert. Wenn wir erst einmal uns selbst und unsere Emotionen verstanden haben und diese konstruktiv ausleben können, können wir auch unsere Ernährung in den Griff bekommen. Ihr wisst also was ihr zu tun habt: Ernährung ist simpel konsumiert keinen Müll, keine leeren Kalorien, keinen Zucker, kein Weißmehl, keine schädlichen Fette, kein Fast Food, keine Süßigkeiten und keine Drogen, Sucht- oder Rauschmittel… Über die genauere Umsetzung werden wir in anderen Blogbeiträgen noch mehr erzählen, aber jetzt gilt es erstmal die Grundlage für euren Erfolg zu legen!

Stell deine Ernährung um

Die Informationen und Inspiration für diesen Blogbeitrag habe ich aus dem Buch: “Hochfrequenztraining & Auto-Regulation” von Christian Zippel genommen.

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