Kindheitserinnerungen für den Gaumen

Ganz langsam aber sicher nimmt er Einzug – der Herbst. Und damit beginnt für mich wieder eine der schönsten Zeiten des Jahres. Denn endlich wird es wieder gemütlicher. Selbst gebackene Waffeln wie von Muttern passen da hervorragend. Überhaupt passen Waffeln irgendwie immer. Fluffig und weich müssen sie von innen sein und außen schön kross. Was Waffeln aber so besonders macht, ist der unverwechselbare und unwiderstehliche Duft, der sich bei der Zubereitung breitmacht.

Die Waffeln die ich euch heute vorstelle, haben all das. Die richtige Konsistenz und sogar einen noch intensiveren Duft. Der Teig meiner veganen Waffeln ist aus Kokos- und Mandelmehl. Dadurch bekommt er ein ganz besonders Aroma. Die beiden nussigen Mehlsorten harmonieren hervorragend miteinander, was den Waffelduft beim Ausbacken noch unwiderstehlicher macht. Da kann keiner widerstehen!

Zutaten für Vegane Mandel-Kokoswaffeln :

3 reife Bananen (nutze ich beim Backen oft als Eiersatz)

100 g entöltes Mandelmehl

60 g Kokosmehl

1 EL Kokosblütenzucker

Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone

1/2 Vanilleschote

200 ml Kokosmilch

Kokosöl für das Waffeleisen

Zubereitung:

Die Bananen mit dem Pürierstab, oder im Mixer zu einem Brei mixen. Den Bananenbrei zusammen mit dem Mandel- und Kokosmehl in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät mischen. Anschließend alle übrigen Zutaten zugeben und verrühren.

Das Waffeleisen erhitzen und mit 1 TL Kokosöl einfetten. 2 EL Teig auf das Waffeleisen geben und die Waffeln ausbacken bis sie außen ein bisschen Farbe angenommen haben und schön knusprig sind. Anschließend können die Waffeln nach Herzenslust garniert werden. Ich mag sie am liebsten mit etwas Schokolade und Bananen.


Tipps:

Beim Backen verwende ich ganz oft Bananen als Eiersatz. Hierbei gilt die Regel: pro Ei eine halbe Banane. Die Bananen sollten aber schon etwas bräunlich sein, damit sie sich richtig schön zu einem Brei verarbeiten lassen und nicht klumpen. Außerdem enthalten sie eine wunderbare Süße und man muss nicht mehr so viel mit Zucker süßen. Eiswürfel mehr.

Mandelmehl und Kokosmehl sind übrigens glutenfrei. Auch wenn ich nicht zu den vielen gehöre, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, entscheide ich mich dennoch oftmals bewusst für glutenfreie Mehle. Sie enthalten nämlich mehr Nährstoffe und Vitamine als handelsübliche Mehle (Bsp. Weizenmehl Typ 405).

Zutaten für Zimtwaffeln:

6 Eier

160 g Dinkelmehl

1/2 TL Zimt

1 EL Rohrzucker

200 ml Milch

Kokosöl für das Waffeleisen

 

 

Zubereitung:

Die Eier in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Anschließend das Dinkelmehl nach und nach zugeben und unter den Eischaum rühren. Rohrzucker und Zimt unterrühren und zum Schluss die Milch zugeben.

Das Waffeleisen erhitzen und mit 1 TL Kokosöl einfetten. 2 EL Teig auf das Waffeleisen geben und die Waffeln ausbacken bis sie außen ein bisschen Farbe angenommen haben und schön knusprig sind. Anschließend können die Waffeln nach Herzenslust garniert werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.