Gibt es DEN perfekten Tag?

Die Sonne lacht, es ist angenehm warm und man hat den ganzen Tag zur freien Verfügung. Klingt für viele schon nach dem perfekten Tag. Aber sind das die einzigen Dinge, die einen Tag perfekt machen? Vermutlich noch nicht ganz. Denn entscheidend ist, ob man die Zeit sinnvoll füllt und welche Erwartungen man an sich selbst und an die Dinge, die man gerne tun möchte, hat.

Die einen verbringen ihren „perfekten“ Tag am liebsten im Bett und genießen das süße Nichtstun, andere wiederum zieht es raus in die Natur, wo sie Kraft und Ruhe tanken, wieder andere suchen die Gesellschaft von Freunden und Familie… Ein perfekter Tag kann also, je nach persönlichen Vorstellungen, ganz unterschiedlich aussehen. Solange ihr eure Zeit aber sinnvoll nutzt und am Ende des Tages zu euch selbst sagen könnt: “Das war ein erfolgreicher, schöner Tag”, habt ihr alles richtig gemacht.

Deshalb habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, die euch als Anregung dienen sollen, damit euer Tag perfekt wird und ihr eure Zeit sinnvoll nutzt.

In der Ruhe liegt die Kraft

Für mich beginnt ein perfekter Tag damit, dass ich ausschlafen kann. Ich bin zwar kein Langschläfer, deshalb stehe ich auch ohne Wecker meist schon um 7 Uhr auf. Von meiner inneren Uhr geweckt zu werden finde ich aber immer noch angenehmer als von meinem Wecker aus dem Bett geklingelt zu werden. Außerdem weiß der eigene Körper besser bescheid, wann er genug Schlaf und Erholung hat als das lästige Ring-Ring-Ring – Teil auf meinem Nachtkästchen.

Bewegung macht fit und glücklich

Nach dem Aufstehen geht es bei mir direkt ab in die Trainingsklamotten und eine Runde Joggen. Manchmal ist das morgens ganz schön hart, vor allem dann, wenn man nicht so gut geschlafen hat. Doch dann muss man seinen inneren Schweinehund einfach überwinden (klingt meist einfacher als es tatsächlich ist) und man fühlt sich danach wirklich besser. Man kriegt den Kopf frei, morgens ist noch alles so schön ruhig und man wird fit für den Tag. Wenn man mal nicht so motiviert ist, reicht auch schon ein ausgiebiger Morgenspaziergang. Hauptsache der Kreislauf kommt in Schwung!

Ein bisschen Wellness schadet nie

Anschließend wird dann ausgiebig geduscht. Das hebt die Stimmung, macht wach und sorgt für ein gutes Gefühl. Ein bisschen Musik noch dazu … das macht gleich viel bessere Laune. Außerdem hat man beim Duschen genügend Zeit sich ganz entspannt schon mal Gedanken über den perfekten Tagesablauf zu machen. Um den Kreislauf richtig in Schwung zu kriegen, dusche ich meist nur kalt. Wem das zu krass ist, dem empfehle ich nach einer warmen Dusche kurz kalt abzuduschen. Das macht nochmal zusätzlich wach und stärkt außerdem die Abwehrkräfte.

Ausgiebig Frühstücken

Viele Leute verzichten für ein bisschen mehr Schlaf oft ganz auf ein Frühstück oder essen nur einen kleinen Happen, damit sie etwas im Magen haben. Doch das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und deshalb sollte man auch darauf achten, dass man in Ruhe und gesund frühstückt. Ich bereite mir meist am Abend zuvor schon einen Chiapudding mit Kokosmilch und Gojibeeren zu, damit dieser über Nacht schön quellen kann. Frühs schneide ich dann nur noch  ein bisschen Obst, mische es unter den Chiapudding und lasse es mir schmecken. Samstags, wenn die ganze Familie zu Hause ist fällt das Frühstück dann meist etwas üppiger aus. Es gibt frische Brötchen, verschiedene Aufstriche, Obst, Gemüse und wir starten ganz entspannt in das Wochenende.

Planung ist das halbe Leben

Während ich frühstücke hetze ich nicht, sondern lasse mir viel Zeit und schreibe mir hin und wieder eine To-Do-Liste für den Tag. Je nachdem was ansteht, schreibe ich die Dinge, die ich nur sehr ungern erledige, als erstes auf. Um einen Überblick zu behalten finde ich das ganz gut, denn hin und wieder vergisst man manches ja gerne mal. Außerdem freue ich mich immer wieder darüber, wenn ich eine Sache nach der anderen abhaken kann und sehe, was ich alles geschafft habe. Das motiviert dran zu bleiben und die nächste Sache zu erledigen und später sieht man schwarz auf weiß, ob man die Ziele, die man sich vorgenommen hat, auch erreicht hat.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Wenn ich dann alles erledigt habe, nehme ich mir Zeit für die angenehmen Dinge des Lebens. Je nachdem wie ich gelaunt bin, wie das Wetter ist und worauf ich gerade Lust habe, können das ganz unterschiedliche Dinge sein.

Wenn das Wetter mitspielt, genieße ich es zum Beispiel mich raus in den Garten zu legen und ein gutes Buch zu lesen. Die Wärme der Sonne gibt mir immer ein ganz besonderes Gefühl und ich mag es einfach draußen in der Natur zu sein. Oder ich gehe an einen nahe gelegenen See und schwimme ein paar Runden, lasse mich dann wieder von der Sonne trocknen und lese dabei, oder wenn Freunde dabei sind, spielen wir oft das Kartenspiel Phase 10, oder tauschen uns über Neuigkeiten aus…je nachdem wonach uns gerade ist.

Wenn das Wetter allerdings nicht so prickelnd ist, verabrede ich mich entweder mit Freunden und wir unternehmen etwas zusammen, oder wenn ich zu Hause bin, mache ich einfach das wonach mir der Sinn ist. Manchmal backe ich gerne und bringe den Nachbarn anschließend ein paar Stückchen Kuchen. Ein anderes Mal schaue ich lieber einen spannenden Film…

Ganz egal was ich tue, ich finde es immer angenehmer diese Dinge erst dann zu tun, wenn ich beispielsweise lästige Dinge, wie Papierkram u.ä. bereits vorher erledigt habe. Der Kopf ist dann einfach freier und man kann die Freizeit so besser genießen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass man später noch einiges erledigen muss.

Lachen macht glücklich

Um immer bei guter Laune zu bleiben, hilft es oftmals einfach ein bisschen zu lächeln. Ein freundlicher Gesichtsausdruck verbessert nicht nur die eigene Laune, sondern wirkt auf Mitmenschen ebenso ansteckend. Während meines Studiums hatte ich eine Vorlesung bei einer Professorin, die jedesmal Lachyoga mit uns gemacht hat. Am Anfang war das zwar etwas ungewohnt und komisch, aber mit der Zeit hat man sich danach wirklich besser und entspannter gefühlt und war bereit für die oftmals anstrengende Vorlesung. Gerade wenn man auch mal einen schlechten Tag hat ist Lachyoga eine wirklich gute Medizin. Probiert es aus! Am Ende lacht ihr euch krumm und schief 😀

Musik beflügelt

Im gegensatz zu einem guten Film, fehlt im echten Leben oftmals die Hintergrundmusik. Deshalb erstellt euch Playlists mit euren Lieblingsliedern, die eure Stimmung heben. Musik reduziert nämlich nicht nur Stress, sondern sie beflügelt und es macht einfach Spaß. Und wenn die passende Musik dazu da ist, tanzt!!! Das tut eurem Körper gut und es befreit. Grundsätzlich kann ich euch nur raten: Macht das, was euch glücklich macht, damit ihr euren perfekten Tag sinnvoll lebt. Natürlich fallen immer wieder mal lästige Aufgaben an, aber wenn man diese gleich in der Früh erledigt, hat man anschließend mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Auch wenn andere Menschen euch mal schief anschauen, wenn ihr zum Beispiel an der Haltestelle anfangt zu tanzen, tut was ihr nicht lassen könnt und solange es euch glücklich macht, kümmert euch nicht um das was andere denken.

Krönender Abschluss

Sobald sich der Tag dem Ende neigt, lasst die vergangenen 24 Stunden auch ruhig mal Revue passieren. Ruft euch noch einmal in’s Gewissen was ihr tolles erlebt habt, seid stolz auf euch und die Hürden, die ihr gemeistert habt, seid dankbar für die schönen Ereignisse. Ich nehme mir abends, bevor ich in’s Bett gehe einige Minuten Zeit und schreibe all diese Dinge auf. So ruft ihr euch ganz bewusst jeden Abend all die positiven Dinge eines jeden Tages immer wieder in’s Gewissen und es hilft manches bewusster wahrzunehmen.

 

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